Pain au chocolat ganz einfach selber backen

Pain au chocolat selber backenHeute gab es zum Nachmittagskaffee Pain au chocolat. Die hatte sich der Professor gewünscht. Die Pains werden aus Plunderteig gemacht. Das ist eine Mischung aus Hefeteig und Blätterteig. Ich musste also nur meinen schnellen Blätterteig mit einem Hefeteig kombinieren. Ich experimentierte eine Weile im Kochlabor. Ich wollte sie nicht so zuckrig, buttrig und blättrig. Lieber außen schön kross und innen fluffig.
»Oh oh.« Der Professor roch an einem noch warmen der frischgebackenen Pains und fächelte sich den Duft zu. Dann biss her hinein. Dieser Blick. Er belohnte mich für meinen Aufwand. Caprese strahlte.
„Signor Grün, wissen Sie, wie die Pains au chocolat entstanden sind?«
Ich wusste, dass nun wahrscheinlich eine erfundene Geschichte folgen würde. Aber ich liebte das.
Caprese erzählte von Bulba, einem französischen Bäckerlehrling, der im Sommer 1889 seine Lehrzeit in einer Bäckerei auf der Ile de Ré begonnen hatte.

»Damals war die Atlantikinsel noch nicht mit dem Festland verbunden. Sehr romantisch. Heute haben sie eine Brücke. Schade. Bulbas Chef musste plötzlich für einige Tage ans Festland. Der Lehrling sollte die Bäckerei alleine weiterführen. Eine morgens hatte er zuviel Croissantteig angesetzt. Also fing Bulba an zu spielen. Das Ergebnis waren die Pains au chocolat. Sie wurden ein Renner auf der Insel und verbreiteten sich schnell über das Festland in ganz Frankreich.«

Ach, war das schön. Dieser Lehrling. Wie kreativ er gewesen war. Das gefiel mir sehr gut.
Haben Sie auch Lust auf Pain au chocolat? Die kann man ganz einfach selber backen.

Das Rezept für die Pains au chocolat wurde von Thomas Grimme und dem Team Bleywaren aus Cloppenburg gesponsert. Die lieben Tradition und finden die Geschichte von Professeor Caprese bestimmt auch super. Bleywaren – ist ein Traditionsunternehmen seit 1827. Bleywaren hat exzellente und sehr solide Produkte, von denen ich auch selber einige nutze. Besuchen Sie also gerne die Bleywaren-Website. Ich kann es wirklich empfehlen. Vielen Dank und viele Grüße vom Kochlabor-Team nach Cloppenburg.
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Nuss-Kräuter-Brot

Nuss-Kräuter-BrotManchmal sehe ich etwas, das mich in meinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. So war es auch mit einem Nussbrot, dass ich bei einem meiner Lieblingsbäcker sah. Es war sehr dunkel, zylinderförmig, mit geringem Durchmesser und sah köstlich aus. Ich dachte an ein Brot für meine Leser, also Sie:) – das relativ einfach herzustellen ist, aber nicht nur Nüsse, sondern auch Rosinen und Kräuter enthalten sollte. Ich konnte den Geschmack schon auf dem Rückweg erahnen und ging immer schneller.
Ich feilte zwei Tage an diesem Brot, das ich in der Rolle als Amuse-Gueule zum Ostermenü sah. Brot erdet geschmacklich so – finden Sie nicht. Es macht Appetit auf die kommenden Gänge:)
Die erste Variante war schon ganz gut gelungen. Aber ich war nicht zufrieden. Ich recherchierte etwas und stieß auf ein Rezept mit Walnüssen beim wunderbaren Eatsmarter (der Link zu diesem Rezept wird unten eingeblendet). Die Variante gefiel mir als Basis sehr. Ich tauschte einiges aus und veränderte die Mengen. Das Brot enthält nun Walnüsse, Haselnüsse, Thymian, Rosinen, geriebenen Anis, Honig und einige andere Ingredienzien. Ich bin sehr zufrieden und präsentiere Ihnen heute mein kleines Nuss-Kräuter-Brot.
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Italienische Brötchen ganz einfach selber backen

Italienische Brötchen ganz einfach selber backen»Finden Sie, die Brötchen sind italienisch?« Ich schaute Professor Caprese erwartungsvoll an. Der strich sich gerade Butter und frische Erdbeermarmelade auf sechs Brötchenhälften. Er biß in eine und kaute. Ich platzte fast vor Neugier.
»Mh. Italienisch? Schwer zu sagen, Signore Grün. Vielleicht norditalienisch.« Er grinste mich an. Dabei tropfte jede Menge Erdbeermarmelade auf sein weißes Hemd. »Aber fantastico. Wirklich fantastico.« Er beugte sich etwas nach vorne und klopfte mir auf die Schulter.

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Selbst gebackenes Ficelle mit Oregano-Nuss-Pesto, Tomaten, roten Zwiebeln und Rucola

Ficelle mit selbst gemachtem Oregano pestoUm 1 Uhr morgens klingelte das Telefon. Es war Professor Caprese. »Signore Grün, habe ich Sie geweckt? Ich bin gerade beim Packen. Ich fahre gleich morgen mit dem Zug nach Neapel. Es ist nämlich so … « Er erzählte mir von seiner Tante Lucia – sie besaß ein Grundstück mitten in Neapel und nun wolle die Stadt … Aber das Fatale sei, dass sein Cousin, der in Kalabrien eine Wohnwagenfabrik besitze … und der Onkel von Lauro, der wiederum in der Politik sehr engagiert sei, wenn auch noch nicht erfolgreich, aber doch sehr vielversprechend, das heißt noch ohne Einfluss, aber wie gesagt … Um 1.30 Uhr, Professor Caprese meinte gerade, dass er Flugangst habe und deshalb mit dem Zug fahre, da fragte ich nach: »Wie kann ich Ihnen helfen, Herr Caprese?«
Dann war es eine Weile ganz still. Ein Räuspern. »Signore Grün, per favore, könnten Sie mir zwei bis drei von Ihren Ficelle zubereiten. Für die Fahrt. Das wäre eine große Hilfe. Eine unbeschreibliche Unterstützung.« Ich schüttelte den Kopf und sagte zu. Gleich ging ich ins Kochlabor. Hefeteig für die Ficelle, etwas von dem selbst gemachten Oregano-Nuss Pesto, Tomaten, rote Zwiebeln, Rucola und eine schöne italienische Vinaigrette.
Dieser Caprese – dafür musste er mir aber salzige Kapern mitbringen.

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