Die Lemon-Curd-Torte von Herrn Grün

Lemon Curd TorteZu meinem 3. Geburtstag habe ich eine kleine Lemon-Curd-Torte gebacken. Inspiriert wurde ich dabei von der Tortenqueen Linda Lomelino und einem Rezept aus ihrem Buch »Torten«. Eines meiner Lieblingsbücher. Das Buch ist im AT Verlag erschienen. Ich werde unten noch einmal das Buchcover zeigen und einen Link einblenden. Vielen Dank an den AT Verlag.

Ich habe das Rezept von Linda etwas verändert. Bei ihr gibt es vier Schichten. Ich nehme 2/3 der Zutaten und bereite die Torte aus drei Schichten zu. Ich dachte, damit mache ich es Ihnen etwas einfacher. So können Sie eine Springform nutzen. Allerdings sollte diese einen Durchmesser von 15 cm haben. Wenn Sie eine andere Springform verwenden wollen, ist das auch kein Problem, denn schließlich gibt es die Kuchenform-Umrechnungstabelle von Herrn Grün. Sie finden Sie hier. Außerdem habe ich noch ein paar Mengenverhältnisse geändert und verwende mein Lemon Curd ohne Ei.

Zutaten (für eine Springform mit dem Durchmesser 15 cm)

Anmerkung: Am besten bereiten Sie den Lemon Curd und den Tortenboden einen Tag vorher vor. Am gleichen Tag geht auch – dann aber bitte beides gut auskühlen lassen.

Für den Tortenboden

2 Eier
160 g Zucker
65 ml Wasser
120 g Weizenmehl
1 geh. TL Backpulver Reinweinstein
Abrieb einer ½ Biozitrone

Für den Lemon Curd (220 g Lemon Curd)

Linda Lomelino verwendet hier Lemon Curd,
der aus Eiern hergestellt wird. Ich nehme
den Herr Grün Lemon Curd ohne Ei.

Stellen Sie also bitte eine Portion Lemon Curd ohne Ei her.
Wie das gemacht wird, erfahren Sie hier.

Für den Zitronenrahm

350 ml Sahne
80 g vom Lemon Curd
2 EL Vanillezucker

Zubereitung

Den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen. Eine Springform mit 15 cm Durchmesser bereitstellen.
Schlagen Sie die Eier und den Zucker ca. 3 Minuten schaumig, bis eine weißliche Mischung entstanden ist.
Erhitzen Sie das Wasser (nicht kochen) und rühren Sie es unter die Mischung.
Sieben Sie nun das Mehl und das Backpulver zur Mischung dazu und vermischen Sie das Ganze gut. Nun noch den Zitronenabrieb dazu und wieder alles gut vermischen.
Füllen Sie den Teig in die Form und backen Sie ihn ca. 50 Minuten auf einem Rost – mittlere Schiene.

Den Teig auskühlen lassen. Später in drei gleich große Böden schneiden.

Die Sahne steif schlagen und mit 80 g Lemon Curd vermischen. In den Kühlschrank stellen. So wird die Masse etwas fester.

Die beiden unteren Böden mit 140 g Lemon Curd bestreichen und alle Böden aufeinandersetzen.

Etwas von der Sahne-Lemon-Curd-Mischung für die obere Verzierung zur Seite stellen. Außerdem eine dünne Scheibe Zitrone zurechtschneiden.

Den Deckel und die Seiten mit der Sahne-Lemon-Curd-Mischung einstreichen.
Tipp: Alles geht etwas einfacher, wenn Sie die Torte zwischendurch in den Kühlschrank stellen und dann weiter bestreichen/verzieren.

Zum Schluss die Zitronenscheibe in die Mitte des oberen Deckels legen und drumherum mit einer Tülle kleine Verzierungen aufspritzen.

Natürlich können Sie die Torte auch nach Gusto verzieren.

Stellen Sie die Torte bitte für eine Weile in den Kühlschrank. Eine Stunde reicht.

Ja – das ist die Lemon-Curd-Torte. Sie schmeckt gekühlt im Sommer hervorragend.

Und hier noch der Link zum Buch: Linda Lomelino »Torten«.

Linda Lomelino Torten

Gutes Gelingen und viele Grüße

Herr Grün


Kommentare

  1. Irene Tschopp meint

    Lieber Herr Grün
    Die Lemon-Sauce mit Kapern ist mein neues Lieblingsding.
    Vielen Dank für Ihre kulinarischen Bereicherungen im Alltag😋😊
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz🐂🍀
    Irene Tschopp

  2. Elisabeth meint

    Guten Tag Herr Grün,
    ich bin absolut fasziniert von ihrem Blog und ihren Rezepten. Es ist noch nicht all zu lange her dass ich ihn entdeckte. Am Liebsten würde ich fast alles ausprobieren. (Vielleicht wäre das ein Grund, den Job zu wechseln??) In Kürze werde ich nun einen Lemon curd ausprobieren. Mir lief schon beim Rezept das Wasser im Mund zusammen. Geht mir übrigens bei fast allen Rezepten die ich bis jetzt angeschaut habe so:-).
    Der FRozzen Joghurt ist spitze, schade dass das gefrieren soooooo lange dauert.
    Und das Mandelkokoskrokant, himmlisch. Letztens wurde es mir etwas zu krümmelig, war wohl zu trocken. Fand ich aber nicht all zu schlimm, nun ist es mehr ein crumble geworden. Lecker war es alle mal.
    Ach ja , und Quinotätschli, wie man bei uns sagt, werde ich dann auch noch gleich machen samt der OléSauce. Ich bin gespannt. Und mein Mann wird dann wieder etwas schmunzeln über das Vegi-Menü, aber ich bin sicher, es wird ihm gefallen.
    Ich bin übrigens ein wenig eine Tratschbase und erzähle allen meinen Kolleginnen und Freunden von ihrem Blog. Aber ich finde ihn einfach zuuu gut als dass man ihn nicht wenigstens mal anschauen sollte.
    Ach und noch was, habe gerade nicht die Gabe der kurzen Rede: ein weiteres Plus ihrer Rezepte ist, dass die Mengenangaben so klein sind. Finde ich für einen 2 Personen Haushalt sehr gäbig.
    So, noch von Herzen Häppi Börsdei und weiterhin viel Glück und gutes Gelingen in ihrem Kochlabor!
    Herzlich,
    Elisabeth Wüthrich

    PS: eine Frage noch. Die Orientalischen Rolls sind mir zerbröselt, konnte sie nicht recht formen. Was war da falsch gelaufen? Die Masse hat nicht geklebt, trotz Flüssigkeitszugabe. War der Quinoa zu trocken? Was ist ihr Tip? Danke.

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