Vegane Orangenkekse

vegane_Orangenkekse

In der zweiten Klasse meinte unser Erdkundelehrer, dass die Erde wackeln würde, wenn die Chinesen alle zusammen hochspringen würden. Dieses Bild ging mir nie mehr aus dem Kopf. Ich entwickelte neue Fantasien: Dass eine Chinesen-Hexenleiter so hoch wäre wie unser Wasserturm oder sogar der Mount Everest – von dem ich als Kind nur eine ­ungefähre Vorstellung hatte. In meinen Augen eine großartige Leistung. Noch mehr Bewunderung empfand ich aber, als ich erfuhr, dass die Chinesen nicht nur die Spaghetti, sondern auch die Orange erfunden haben. Sie ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Deshalb hieß sie bei uns lange Zeit auch Apfelsine (niederländisch appelsien, wörtlich »Apfel aus China/Sina«) – so steht es bei Wikipedia.
Heute möchte ich Ihnen meine veganen Orangenkekse vorstellen: Keksia Apfelsina vegania.

Vegane Orangenkekse
circa 25

Zutaten

Teig

160 g Mehl
100 ml Bio-Rapsöl
50 g Zucker
50 g gemahlene Mandeln
1 unbehandelte Orange
20 g Orangeat

Verzierung

25 Stücke Orangeat

Zubereitung

Teig

Mehl, Rapsöl, Zucker, gemahlene Mandeln, fein geriebene Schale der Orange, fein geriebenes Orangeat (mit Mörser, Mixstab o. ä. zerkleinern) in eine Schüssel geben und gut vermischen. Den Teig eine Stunde ruhen lassen. Danach den Teig zu einem Laib formen (etwa 3 cm hoch und4 cm breit). Dann circa 1 cm breite Stücke abschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Den Ofen auf 170° (Umluft) vorheizen. Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und circa 12 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Ich empfehle Ihnen, das Orangeat selber zu machen. Es ist nicht nur aromatischer  – wie ich finde – es ist auch trockener und kann leichter zu Pulver vermahlen werden.
Die Herr Grün Leserin und Foodbloggerin Melanie von Mangoseele (der Link zu ihrer Seite steht in meiner Blogroll) schrieb mir: … und das Orangeat habe ich schon für meine anderen Weihnachtsbäckerein nachgemacht. So lecker, dass ich es am liebsten pur nasche!…

Verzierung

In die noch warmen Kekse jeweils vorsichtig ein Stück Orangeat drücken (siehe Abbildung). Wenn die Kekse abgekühlt sind, halten die Orangeat-Stücke tadellos.

Vielleicht backen Sie die Orangenkekse ja noch heute:)

 

Viele Grüße

von Herrn Grün

 

 

Kommentare

    • Herr Grün meint

      Hallo Daniela! Man muss ja nicht alles mögen. Backfreiheit für alle:) Die Kekse schmecken auch ohne Orangeat. Ich mag sie halt gerne mit dem Teufelszeug. Viele Grüße von Herrn Grün

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