Zuger Kirschtorte

Zuger Kirschtorte Sonntagnachmittag. Endlich schien wieder etwas Sonne. Das Kochlabor duftete nach Espresso. Caprese kostete von der Torte. »Oh, Signore Grün, die ist ja …« Ich kannte dieses Strahlen. Ein Volltreffer.
»Es ist eine Zuger Kirschtorte.« Ich kam ihm zuvor. Er hätte sowieso danach gefragt.
»Zug? Das liegt doch in der Schweiz.« Ein Stirnrunzeln und er legte los. Das hatte ich befürchtet. Die Schweizer, also das seien doch … und die Steuern und das Land und die Leute. Ich wusste, dass er die Schweizer insgeheim bewunderte, aber Caprese ist halt Neapolitaner. Was soll man da sagen.
Er schloss mit einem Seufzer und nahm sich noch ein Stück.
Von der Torte, ich hatte eine kleine Variante gebacken,  blieben nur zwei Stück übrig. Die hatte ich für Frau Plötzenhoff und Herrn Josele aufgehoben.
Die Zuger Kirschtorte mag ich sehr. Sie wird oft noch nach dem Originalrezept gebacken. Sie schmeckt übrigens am besten, wenn man sie für eine Nacht in den Kühlschrank stellt. Ich habe sie nach einem Rezept von swissmilk zubereitet, zu deren Seite ich von hier aus mit einem dicken Dankeschön und vielen Grüßen verlinke:-)

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