Manchmal macht es mir eine besondere Freude, möglichst wenig Gewürze und Kräuter zu verwenden. Die Zutaten sollen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten. Ihr eigenes Aroma soll im Vordergrund stehen. Dezente Aromen erfahren durch exzellente und gut gemeinte Gewürze oft nicht genug Aufmerksamkeit. Vielleicht vergleichbar mit schüchternen oder zurückhaltenden Menschen, die in sehr lebhaften Umgebungen nicht so wahrgenommen werden.
Bei diesem asiatischen Gericht steht für mich der Pak Choi (chinesischer Senfkohl) im Mittelpunkt. Er hat ein nussiges, kohlhaftes, spinatiges Aroma. Als Begleitung wähle ich Möhren, Pilze und Frühlingszwiebeln. Die Gewürzbasis (das Würzplateau) einfach aus Zwiebeln, Knoblauch und frischer Peperoni. Später kommen noch etwas Sojasauce und Limettenabrieb und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer dazu.
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Es ist Mittag. Die Sonne scheint. Das Fenster steht weit auf und ein frischer Luftzug fliegt ins Kochlabor, schwebt über den heißen Pfannen. Mit Bärlauch und Feta gefüllte Frikadellen brutzeln in einer und die Bratkartoffeln zischen in der anderen. Der Pflücksalat mit der Estragon-Aprikosenmarmeladen-Vinaigrette steht daneben und wartet…