Ich mag Mini-Pizzen sehr gerne – habe allerdings das Gefühl, dass sie etwas aus der Mode gekommen sind und von den Slices, also kuchenförmigen Stücken aus einer großen Pizza ausgeschnitten, abgelöst wurden.
Die Mini-Pizza ist für mich die kleine Schwester der großen Pizza und super geeignet als Streetfood. In der handgeformten Variante ist jede Mini-Pizza ein Unikat und schaut jedes Mal anders aus. Während des Formvorgangs kann man noch reinrufen: »Und machen Sie bitte noch etwas Chili dran!« oder »Bitte etwas länger backen. Ich mag sie schön kross«.
Ich möchte mit meinen drei kleinen Mini-Pizzen die lütten Köstlichkeiten wieder in Erinnerung rufen. Auch weil Kinder sie lieben – denn für die sind Mini-Pizzen eine ganz große Sache.
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Der August ist ein eher unaufgeregter Monat. Die Menschen – Ferienkinder vermutlich ausgenommen – stellen überwiegend keine überzogenen Sonnenerwartungen an ihn und nehmen jeden sommerlichen Tag mit Freude an.
Manchmal höre ich den Satz, dass alles schon einmal gekocht worden sei. Das glaube ich aber nicht. Denn schaut man sich nur die unendlich vielen Möglichkeiten an, ein Pastagericht zu kochen, ist die Aussage im Nu widerlegt. Während des Kochens – obwohl die Zutaten schon alle bereitliegen – fällt den meisten noch etwas ein, man könne doch dieses und jenes dazutun. Und überhaupt ist da noch eine Aubergine, eine Zucchini oder … Man kann zu jedem Zeitpunkt eine andere Richtung einschlagen und neue Pastawege gehen.