Manchmal sehe ich etwas, das mich in meinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. So war es auch mit einem Nussbrot, dass ich bei einem meiner Lieblingsbäcker sah. Es war sehr dunkel, zylinderförmig, mit geringem Durchmesser und sah köstlich aus. Ich dachte an ein Brot für meine Leser, also Sie:) – das relativ einfach herzustellen ist, aber nicht nur Nüsse, sondern auch Rosinen und Kräuter enthalten sollte. Ich konnte den Geschmack schon auf dem Rückweg erahnen und ging immer schneller.
Ich feilte zwei Tage an diesem Brot, das ich in der Rolle als Amuse-Gueule zum Weihnachtsmenü sah. Brot erdet geschmacklich so – finden Sie nicht. Es macht Appetit auf die kommenden Gänge:)
Die erste Variante war schon ganz gut gelungen. Aber ich war nicht zufrieden. Ich recherchierte etwas und stieß auf ein Rezept mit Walnüssen beim wunderbaren Eatsmarter (der Link zu diesem Rezept wird unten eingeblendet). Die Variante gefiel mir als Basis sehr. Ich tauschte einiges aus und veränderte die Mengen. Das Brot enthält nun Walnüsse, Haselnüsse, Thymian, Rosinen, geriebenen Anis, Honig und einige andere Ingredienzien. Ich bin sehr zufrieden und präsentiere Ihnen heute mein kleines Nuss-Kräuter-Brot.
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Grüne Bohnen mit Mozzarella und Petersilien-Pesto auf Schwarzbrot
Die grünen Bohnen liegen auf dem Schwarzbrot und schnattern. Jede von ihnen möchte eine freie Sicht nach vorne haben. Sie sind neugierig. Über ihnen eine dünne Schicht aus Olivenöl mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. Dann folgt wie ein dickes Federbett der Mozzarella. Er wurde gekrönt mit extra zubereitetem Petersilien-Pesto aus Blattpetersilie und gerösteten Mandeln.
»Ist das da vorne Herr Grün?«
»Ja, das ist er.«
»Ich glaube, jetzt fotografiert er uns.«
»Ich bin aufgeregt.«
»Ich auch.«
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Couscous mit gebratenen Auberginen und Senf-Datteln
Wenn es etwas wärmer wird, stehe ich gerne am offenen Fenster des Kochlabors, genieße die Sonne, trinke einen Espresso und esse Kuchen dazu.
In der letzten Zeit klingelt immer häufiger der Paketbote an der Tür. Von überall her schicken die Menschen mir Pakete mit Zutaten: Balsamico, Senf, Pasten, Brotaufstriche, Salze und sogar Geschirr und Besteck …
»Herr Grün, könnten Sie das wohl mal probieren und dieses Mal testen.« Das tue ich gerne und schreibe auch zurück. »Ja, ihr Schabziegerkleesenf ist herrlich. Er hat eine eigenwillige und pikante Note. Sehr delikat. Der Himbeerbalsamico ist …«
Jedenfalls freue ich mich, dass man meinem Urteil vertraut.
Heute war es aber ruhig.
Professor Caprese stand mit Luigi in seinem Garten und winkte mir zu. Was sie taten, konnte ich nicht erkennen.
Plötzlich hielt der Professor wie aus dem Nichts zwei Auberginen hoch.
»Signore Grün, schauen Sie mal, sind sie nicht schön? Wollen Sie heute Abend etwas mit ihnen kochen? Was meinen Sie?«
»Ja, gerne«, rief ich ihm zu. Ich wusste, dass er sie auf dem Markt gekauft hatte. Er tat aber so, als seien sie aus seinem Garten. Ein Schauspiel mit Tradition, das ich lustig fand. Typisch Caprese halt.
Ich blätterte also in meinen Rezepten und fand dieses hier: Couscous mit gebratenen Auberginen und Senf-Datteln
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