Reis mit süß-saurer Sauce

Reis mit süß-saurer Sauce vegetarisch Als ich Professor Caprese von dem STARK Bamboo Fahrrad mit dem Bambusrahmen erzählte, war er hellauf begeistert.
Ich hatte uns Basmatireis mit süß-saurer Sauce zubereitet und während wir aßen, erzählte er mir folgende Geschichte, die er angeblich in einem Magazin gelesen hatte.

Eine Gruppe von Bauern hatte sich in den 70er Jahren unter der Leitung eines Ingenieurs in der Nähe von Saigon (heute Ho-Chi-Minh-Stadt – Anm. von Herrn Grün) zusammengetan, um eine kleine Fahrradfabrik zu gründen. Während die Halle gebaut wurde, kam es zu Einstellungsgesprächen. Man benötigte unter anderem Mechaniker, Händler und andere Fachleute.
Es bewarb sich auch ein Mann, der zu keiner der Ausschreibungen passte. Er hatte ein kleines Bambusgestell dabei, auf dem das Vorderrad eines Fahrrades mit Pedalen angebracht war.
»Was willst du mit dem Rad?«, fragte man ihn.
»Ich werde den Umsatz mindestens vervierfachen.« Er lachte.
Alle anderen lachten auch.
»Wie willst du das machen?«, fragten sie ihn.
»Ich sitze vor der Halle und drehe an dem Rad. Der Rest wird sich ergeben.«
Er wollte die ersten 3 Monate keinen Lohn nur jeden Mittag ein gut zubereitetes Essen. Er mochte einfache aber raffinierte Gerichte. Das war ihm wichtig.
Weil das keine große Investition war, stellten sie den Mann ein.
Als die Produktion begann, setzte er sich vor die Halle und drehte an dem Rad. Sonst tat er nichts.
Das sprach sich schnell herum und die Leute kamen von weit her – sogar mit Bussen – um den Mann zu sehen. Er war eine Attraktion geworden. Während die Leute ihn fotografierten, erzählte er nun auch von den hervorragenden Fahrrädern. Die Touristen waren begeistert.
Die kleine Fahrradfabrik wurde schnell immer größer und manchmal kam man mit der Produktion nicht mehr nach.
Der Radmann sitzt auch heute noch am selben Platz. Jeden Mittag bekommt er ein köstliches Gericht. Und mittlerweile auch einen sehr hohen Lohn.
Natürlich hatte der Professor diese Geschichte erfunden. War ja klar. Aber ich finde sie trotzdem herrlich. Und: Ich werde diese Woche noch ein weiteres asiatisches Gericht kochen – für den Radmann und das schöne Projekt von STARK Bamboo Bike, die in Vietnam Fahrräder in einem sehr schönen und Non Profit Project produzieren lassen.
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Tofusteak mit Erdnuss-Ingwer-Lauchsauce und Udonnudeln

Tofusteak mit Erdnuss-Ingwer-Lauchsauce und Udonnudeln»So, alles eingekauft.« Professor Caprese strahlte und schaute mich erwartungsvoll an.
Ich stellte die eingekauften Zutaten auf den Tisch: Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Lauchzwiebeln, Erdnussbutter crunchy…
»Prima, es ist alles da, was ich benötige.« Ich nickte dem Professor anerkennend zu. Er brummte.
»Die Verkäuferin im Asialaden meinte, das sei nicht typisch japanisch – also Erdnussbutter, Kokosmilch und so.«
»Na, ich habe da halt so eine Idee. Sicherlich nicht genau japanisch, aber fast.« Ich lachte.
Caprese setzte sich in den Sessel am Fenster und las, während ich kochte, einen Artikel über japanische Küche, schlief aber zwischendurch ein. Typisch.
Ich machte mich ans Werk und wollte ihn überraschen mit einem Tofusteak mit Erdnuss-Ingwer-Lauchsauce und Udonnudeln.

Das Tofusteak mit Erdnuss-Ingwer-Lauchsauce und Udonnudeln wurde vom Team Bleywaren aus Cloppenburg gesponsert. Bleywaren – ist ein Traditionsunternehmen seit 1827. Bleywaren hat nicht nur exzellente und sehr solide Produkte, von denen ich auch selber einige nutze, sondern auch einen ungewöhnlichen und sehr netten Chef, der mich auch mal von seinen Reisen anruft, um mit mir über das Kochen und die Geschehnisse im Kochlabor zu plaudern.
Das Steakmesser-Set wurde mir freundlicherweise von KAI Deutschland zur Verfügung gestellt. Kaufen kann man es bei Bleywaren.

 

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Herr Grüns vegetarische Pide

vegetarische PideHeute hatte ich solche Lust Türkisch zu kochen. Ich wollte zum ersten Mal Pide zubereiten.
Professor Caprese saß um 12.00 Uhr am Tisch und war ganz hippelig. Er liebt die Türkische Küche.
Mit Wonne und zu meinem Erstaunen aß er zwei Pide, die doch relativ groß waren, und brummte.
»Woher kommt eigentlich die eigenwillige Form der Pide?« fragte er mich neugierig.
»Also, einer Sage nach war das so…« Ich erzählte Caprese eine Geschichte von einer kleinen türkischen Stadt im Mittelalter, die einer langen Belagerung standhielt, aber fast nichts mehr zu essen hatte. Die Stadt lag an einem Fluss. Im Innern der Sadt existierte ein Geheimgang, der zu dem Fluss führte. Von dort aus wollte man gerne Hilfe holen. Die Feinde hatten aber alle Boote zerstört. Schließlich hatte ein Bäcker eine Idee. Er backte ein kleines Boot aus Teig und bestrich es mit einer Mischung aus Wasser und noch einer geheimen Zutat, sodass es wasserfest war. Dann trug er es durch den Geheimgang zum Fluss und fuhr los. Schon nach drei Tagen kam er zurück mit Unterstützung und die Belagerer konnten in die Flucht geschlagen werden.
Die Stadt feierte ein großes Fest und zu Ehren des Bäckers wurden Fladenbote (Pide) gebacken, die eine Bootsform hatten.
Der Professor war ganz angetan von der Geschichte. Natürlich war sie frei erfunden. Aber egal. Was denken Sie? Haben Sie Lust auf Pide?

Die vegetarischen Pide wurden freundlicherweise gesponsert vom fabelhaften Team Bleywaren – ein Traditionsunternehmen seit 1827, dessen Produkte ich selber verwende, und die ich sehr schätze.

 

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Mr. Ling – vegane Reisrolle mit Avocado, Zitronenmelisse-Kokosmilch und Sesam Crisp

Vegane ReisrolleIch beobachtete Mr. Ling schon seit Tagen. Er saß immer zur gleichen Zeit im Café Dobolo und las eine Zeitung, die »The Avocador« hieß.
Mr. Ling war schon etwas Besonderes, das spürte ich. Ich wusste, dass wir uns eines Tages noch näher kennenlernen würden. Alles zu seiner Zeit, dachte ich und bestellte mir noch eine Reisrolle mit etwas Zitronenmelisse-Kokosmilch und Sesam Crisp.

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Curry-Kokosmilch-Suppe mit Karotten, Ingwer, Peperoni und Reis

CurrysuppeDas Telefon im Kochlabor klingelte. Ich hob ab. Die ersten Sekunden hörte ich nichts. Dann ein leises Pfeifen, wie von einem anderen Stern »Signore Grün, sind Sie es?« Es war die Stimme von Professor Caprese. Er klang sehr schwach.
»Ja. Ja. Ich bin hier im Kochlabor. Was ist mit Ihnen?«
»Ich habe eine Grippe. Es sieht schlecht aus. Ich wollte Ihnen nur sagen, das es eine schöne Zeit war mit Ihnen im Kochlabor. Und Luigi. All die schönen Stunden.«
Dieser alte Dramatiker. Eine Grippe. Nichts Leichtes. Aber sowas.
»Bleiben Sie schön im Bett. Ich bin in einer Stunde da mit einer Suppe. Das wird Ihnen wieder auf die Beine helfen.«
»Eine Suppe?« Und schon klang seine Stimme klarer.
»Ja, eine Suppe. Fernöstlich. Mit kräftigenden Gewürzen und Zutaten.«
Ich hatte so eine Ahnung und rief Frau Plötzenhoff an. Auch sie lag seit zwei Tagen mit einer Grippe im Bett. Das tat mir leid. »Ich bringe Ihnen Suppe. So in zwei Stunden.«
Herr Josele war gesund. Er hatte beste Laune. »Wissen Sie was, Herr Grün, ich komme und helfe Ihnen.«
Nun musste ich nur noch die Suppe kochen. Ich hatte eigentlich alles da. Karotten, Ingwer, Curry, Kurkuma, rote Peperoni, Kokosmilch, etwas Basmatireis … Vielleicht haben Sie ja auch gerade Lust auf Suppe …
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