
Knackiger Grünkohlsalat mit Grapefruit-Filets, Roter Bete und gerösteten Haselnüssen
»Warum kneten Sie den Grünkohl?« Der Professor sprach ‘Grünkohl’ sehr lustig aus.
»Beim Kneten geschieht einiges. Die Zellwände des Grünkohls werden beschädigt. Dadurch werden die Blätter weicher – salatiger. Außerdem werden die Bitterstoffe teilweise gelöst. Die ich allerdings nicht herauswasche. Das kann man natürlich machen. Ich mag sie aber. Außerdem knete ich die Blätter mit Teilen der Vinaigrette, was sie auch noch einmal aromatischer macht.«
Er nickte – wirkte beeindruckt. Gleichzeitig schaute er zum frisch gebackenen Gewürzkuchen hinüber. Wir hatten uns zu Espresso mit Kuchen verabredet. Außerdem wollten wir grob das Jahr besprechen. Ich hatte ein paar Rezeptideen dabei. Außerdem ging es um die Planung des neuen Buches.
Die Laune im Kochlabor war gut. Draußen war alles zugeschneit. Hamburg im Schnee. Ein doch eher seltenes Bild.
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AHOI-Frikadellen mit einem Hauch Meeresbrise, Gurkensalat und Backofen-Pommes-Frites