Der Professor stöhnt und ächzt unter dem Schietwetter in Hamburg. ›Außerdem habe er bestimmt einen Vitaminmangel und benötige dringend einen Salat.‹ Und weil ich natürlich auf seine Gesundheit achte, habe ich ihm diesen Salat zubereitet.
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Mit verbesserter Rezeptur!
Manchmal kocht Professor Caprese ein Überraschungsgericht für mich. Ich muss nichts tun. Nur außerhalb des Kochlabors warten oder am Tisch sitzen. Letzteres bevorzuge ich, weil ich dann beim Kochen zuhören und die Duftnoten intensiv wahrnehmen kann.
Gestern roch es nach frittierten Kartoffeln, sauren Gurken, Apfel, Zitrone und Muskat. Eine schöne Duftkomposition. Sehr erfrischend.
Wie sich herausstellte, hatte er den seltenen, aber nicht vom Aussterben bedrohten Kartoffelfisch mit dänischem Rote-Bete-Salat mit sauren Gurken und Äpfeln zubereitet. Herrlich. Das war eine wirkliche Überraschung.
Haben Sie Lust, das Gericht nachzukochen? Dann bitte hier entlang.
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So ein sonniger, schöner Maitag in Hamburg.
Wir saßen im Garten des Professors und bewunderten die Radieschen. Die waren richtig groß und knallrot.
Der Professor war stolz – das konnte man sehen.
»Ob man Radieschen verbessern kann?« Der Professor schaute mich fragend an.
»Radieschen verbessern? Sowas kann auch wirklich nur ein Wissenschaftler fragen. Radieschen sind perfekt. Wie wollen Sie sie verbessern?«
»Ich meine mit einem guten Condimento, etwas Estragon, Frühlingszwiebeln – sowas.« Er grinste mich an.
Da war ich erleichtert. Und tatsächlich hatte ich auch plötzlich Lust auf einen Salat. Voilà – hier ist er:-)
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