
Dieses Orangen-Chutney benötige für das Gericht »Extra krosse Kartoffelpuffer mit Feldsalat und spicy Orangen-Chutney«.
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Dieses Orangen-Chutney benötige für das Gericht »Extra krosse Kartoffelpuffer mit Feldsalat und spicy Orangen-Chutney«.
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Der Professor erzählte mir heute beim Mittagessen von einem Mann aus Barcelona, der einen kleinen Garten besaß.
Eines Tages, im Januar, band er ganz viele Orangen in die kahlen Äste. Dann schrieb er an alle Zeitungen der Stadt eine e-Mail mit einem Foto von dem Orangenbaum. Aber niemand meldete sich. Nicht mal eine klitzekleine Antwort kam zurück.
Ein zehnjähriges Mädchen, das in der Straße des Mannes wohnte, hatte den Baum entdeckt, machte ein Foto davon, postete es auf den verschiedensten Plattformen und schickte es überall hin.
Nach wenigen Stunden war der Garten voll mit Kindern, die den Baum bewunderten und anfingen zu spielen.
Der Mann hatte ganz viele Orangenkuchen gebacken. Dazu gab es frisch gepressten Orangensaft. Die Kinder waren begeistert.
»Haben die Kinder den Mann gefragt, warum er das getan hat?« Ich war neugierig.
»Nicht, dass ich wüsste. Ich glaube, es war ihnen einfach egal.« Er lachte.
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Heute erzählte mir der Professor eine Geschichte, die er von einer amerikanischen Wissenschaftlerin gehört hatte. Der Däne Fynn war schon als Kind mit seinen Eltern ins österreichische Graz gezogen. Dort machte er eine Bäckerlehre. Später zog er mit Marie, seiner Frau, nach New York, um eine Bäckerei in Brooklyn zu eröffnen.
Es war eine sehr kleine Bäckerei. In der vor der Theke maximal zwei Menschen Platz hatten. Eine Mini-Bäckerei. Der Tresen war nur ein Meter vierzig breit.
Es gab auch nur ein Produkt: Zimtschnecken. Eigentlich zu wenig. Viele schüttelten den Kopf. Sie waren sich sicher: So würde sich der Däne nicht lange halten.
Die Bäckerei hieß übrigens »Trin for trin«.
Einen Monat später gab es zusätzlich zu den Zimtschnecken auch Kartoffelbrötchen. Nach vier Wochen noch Streuselkuchen und wieder später eine wunderbare Birnentarte.
Die Menschen wunderten sich weiter, waren aber begeistert von Fynns Backwaren und standen Schlange, die mit der Zeit immer länger wurde.
Was das denn heiße: »Trin for Trin«, fragte ihn eines Tages jemand. Eigentlich fanden viele den Namen lustig und einprägsam, aber niemand hatte je nach der Bedeutung gefragt.
»Es heißt im doppelten Sinne: Gehe behutsam vor und achte auf gute Qualität«, meinte Fynn und strahlte.
PS: Sie können die Kartoffelbrötchen mit dem Baguetteblech backen (dessen Anschaffung ich – auch für andere Brötchen und Baguettes – generell empfehle) oder auch ohne.
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