

Pizzaecken mit Pesto all’arrabbiata
Wir finden die Pizzaecken mit dem Pesto all’arrabbiata wunderbar. Der Professor kann nicht genug davon kriegen und ich muss ständig für Nachschub sorgen.
Bei der WM während des Spiels ein Highlight – auch mit den anderen Pesti von mir: Dem Petersilien – oder dem Basilikumpesto oder dem exotischen Pesto Marrakesch.
Die Pizzaecken sind erstaunlich schnell gebacken. Der Teig hat keine Gehzeit. Und auch das Pesto kann schnell zubereitet werden.
Pesto all’arrabbiata
Zutaten
Anmerkung: Die Zutaten reichen für ein kleines Weck-Glas (160 ml).
Das Pesto kann man wunderbar im Kühlschrank aufheben. Da hält es sich mindestens 14 Tage.
40 g Mandeln
3 ganze Walnüsse (das waren bei mir circa 10 g)
2 Knoblauchzehen
25 g getrocknete Tomaten
1 EL frischer gehackter Thymian oder Oregano oder Kräuter Ihrer Wahl
1 Stück rote Peperoni (werde ich noch genau erklären)
circa 70 bis 100 ml gutes Olivenöl (je nach gewünschter Konsistenz)
Salz, schwarzer Pfeffer
Zubereitung
Pürieren Sie die Mandeln, die kleingehackten Walnüsse, die getrockneten (kleingeschnittenen) Tomaten und die kleingehackten Knoblauchzehen. Geben Sie immer etwas Olivenöl dazu (hier bestimmen Sie die Konsistenz des Pesto). Und schmecken Sie das Ganze nach Gusto mit Salz und schwarzem Pfeffer ab. Geben Sie 1 EL gehackten Thymian dazu und rühren Sie das Ganze mit einem Löffel um. Nun kommt die Schärfe. Obacht – jeder empfindet Schärfe ja anders. Gehen Sie langsam vor. Zuerst einmal ein kleines Stück Peperonischote. Dazu die Schote in kleine Stücke schneiden. Nun zum Pesto dazugeben und umrühren. Lassen Sie es etwas ziehen. Nun können Sie probieren. Stimmt die Schärfe? Oder kann es noch schärfer sein? Denken Sie auch an Ihre Familie, die Gäste etc. Wenn das Pesto zu scharf ist, sitzen die Ihnen japsend gegenüber. HaHa. Das ist vielleicht lustig aber auch schade:) Also stimmen Sie es bitte genau ab.
Wenn Ihnen das Pesto (auch später, wenn es eine Weile steht) zu steif vorkommt, geben Sie ruhig etwas mehr Olivenöl dazu.
Die Pizzaecken
Zutaten
80 g Dinkelmehl 630
3 g frische Hefe
1 Prise Salz
50 ml kaltes Wasser
Zum Bestreichen der Pizzaecken:
3 EL Olivenöl
2 EL fein gehackter frischer Rosmarin
Salz
Zubereitung
Das Olivenöl und den feingehackten Rosmarin in einer kleinen Schüssel gut vermischen und etwas Salz dazugeben. Damit bestreichen wir später die Pizzaecken.
Den Herd auf 230 Grad Umluft vorheizen. Gehen Sie nach Ihrer Erfahrung – jeder Ofen ist ja anders.
Einen Gitterrost mit Backpapier direkt neben die Arbeitsfläche stellen.
Anmerkung: Der Teig für die Pizzaecken sollten nicht lange gehen. Alles muss zügig umgesetzt werden, damit die Pizzaecken schön kross werden.
Geben Sie das Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel.
Die Hefe mit einer Prise Zucker in einen Becher mit dem handwarmen Wasser und alles gut umrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Lassen Sie diese Mischung ca. 3 Minuten stehen lassen. Dann die Hefe-Zucker-Wasser-Mischung zum Mehl in die Teigschüssel geben.
Ales zuerst mit einem Löffel, dann mit der Hand vermischen, etwas kneten und zu einem Kloß formen. Ist er zu trocken, noch etwas Wasser dazugeben. Ist er zu feucht, noch etwas Mehl dazugeben.
Nach ca. 3 Minuten den Teig auf einer ausreichend bemehlten Fläche ganz dünn ausrollen.
Anmerkung: Die Fläche sollte wirklich gut bemehlt sein und es sollte auch alles schnell gehen. Die Teigstücke sollen später nicht kleben bleiben.
Den Teig zu einem Rechteck zuschneiden und die Fläche in Quadrate und dann in Dreiecke aufteilen (siehe Foto). Alle vorsichtig auf einen mit Backpapier belegten Gitterrost legen. Mit einem Pinsel das vorbereitete Kräuteröl auf die Dreiecke streichen. Dann den Gitterrost auf die mittlere Schiene schieben. Dort bleiben die Pizzaecken, biss sie schön kross sind (siehe Foto oben).

Sonnige Grüße aus dem Kochlabor und spannende WM Tage
von Herrn Grün

Schreibe einen Kommentar