Krosse Quinoa-Frikadellen Olé mit scharfer Currysauce

Vegetarische CurryfrikadelleUm 15.00 Uhr rief Professor Caprese an. »Signor Grün, heute Abend beim Fußball, gibt es da was mit Wumms?«
»Mit Wumms?! Was meinen Sie? Ich dachte an Spinat mit Spiegeleiern.« Ich wusste natürlich genau, was er meinte, aber ich wollte ihn noch etwas zappeln lasse.
Eine zeitlang war es still am anderen Ende. »Ich glaube mir ist heute auch nicht so gut. Ich denke, ich bleibe zu Hause.« Er stöhnte etwas .
»Das war ein Scherz. Es gibt krosse Quinoa-Frikadellen, extra scharf, mit einer feurigen Sauce. Ich sage nur Chilischoten. Was sagen Sie?« Er legte auf. Nur 15 Minuten später stand er im Kochlabor.
Also, nun wissen Sie es auch. Kross, scharf und feurig wird es heute Abend im Kochlabor. Was meinen Sie?

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Rote Paprikafilets und Couscous mit feuriger, grüner Sauce nach Tante Patu

Rote PaprikafiletsHeute war es sehr heiß. Professor Caprese hatte im Kochlabor einen großen Ventilator aufgestellt. Luigi hatte mehrere Papierstreifen am Ventilatorgitter angebracht, die lustig herumflatterten. Er lachte und zappelte herum.
Ich hatte rote Paprikafilets vorbereitet und die Sauce von Capreses Tante Patu, die in Tunis lebt und ihm das Rezept zugeschickt hatte.
Also – ein sonniger Tag und ein feuriges Essen. Wir lieben das im Kochlabor. Sie doch auch – oder?:)

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Kartoffel-Kohlrabi-Gratin

Kartoffel-Kohlrabi-GratinProfessor Caprese und ich hatten uns für sieben Uhr zum Frühstück im Kochlabor verabredet. Es gab frische Brötchen, Erdbeermarmelade und Nusskuchen. Dazu natürlich Espresso.
Caprese schnüffelte etwas mit der Nase. »Was ist das? Es duftet nach Kohlrabi und frischer Muskatnuss.«
Ich hatte ein Kartoffel-Kohlrabi-Gratin im Ofen stehen. Oft bereite ich es vor, lasse es erkalten und wärme es abends im Ofen wieder auf. Natürlich schmeckt es auch frisch sehr gut. Aber dieses Mal hatte ich diese Variante gewählt.
Ich erklärte Caprese alles und hielt ihm einen langen Vortrag über die Vor- und Nachteile des Aufwärmens und dem Verheiraten von Zutaten durch lange Stehzeiten. Zwischendurch schaute ich aus dem Fenster. Die Blätter fielen von den Bäumen. Der Herbst. Ach ja. Ich mochte ihn – aber mir fehlte auch die Sonne.
Ich plapperte also so vor mich hin, bis ein lautes Geräusch mich unterbrach. Es war Caprese. Er war eingeschlafen. Saß da. Vor mir auf dem Stuhl. Etwas Erdbeermarmelade hing an seinem Kinn. Er schnarchte. Ich musste leise lachen. Mein morgendlicher Vortrag hatte ihn wohl nicht sonderlich beeindruckt.

Das Kartoffel-Kohlrabi-Gratin wurde gesponsert von Bleywaren – ein Traditionsunternehmen seit 1827. Die haben mir alle Wünsche erfüllt. Ich konnte nicht widerstehen:)
Ich werde nun jeden Monat ein Gericht für Bleywaren veröffentlichen. Vorgaben gibt es keine. Ich darf kochen und backen, was ich will. Das ist super.

 

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