
Grießpudding mit Orangensauce und karamellisierten Walnüssen (dieser Pudding ist das Dessert meines Weihnachtsmenüs 2023)
Vieles von dem, was ich koche, verbinde ich schon bei der Zubereitung mit Momenten und Bildern.
Bei diesem Grießpudding erinnere ich mich an einen Nachmittag in einem Café in Paris. Es heißt »Le Rostand« und liegt direkt gegenüber dem Jardin du Luxembourg. Es war ein Novembertag. Draußen war es recht kalt. Zwischendurch regnete es. Aber ich hatte gute Laune und entschied mich wegen der ansprechenden Einrichtung und der guten Lage für einen Besuch dieses Cafés.
Ich bestellte einen kleinen Kaffee und einen typisch französischen Orangenlikör, den ich löffelweise zum Kaffee gab.
Ich las etwas und beobachtete zwischendurch die Menschen, die draußen vorbeieilten – sich wegen des Regens kurz unter die Markisen stellten.
Anmerkung zum Pudding
Diesen Pudding habe ich in der Grundvariante schon oft gekocht
Diese Variante wurde auch in diversen Zeitungen deutschlandweit veröffentlicht – bspw. in der Süddeutschen Zeitung.
Die Zubereitungszeit dauert nicht lange. Bereiten Sie ihn am besten ein paar Stunden vor dem Essen zu und stellen Sie ihn in den Kühlschrank.
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Gestern Abend erzählte der Professor von einem italienischen Dorf in der Nähe von Orvieto, in dem im Winter, kurz vor Weihnachten, ein Laster voller Zitronen einen Hang hochfuhr und ins Schlingern geriet. Die die hintere Klappe löste sich und alle Zitronen, wirklich alle, purzelten heraus und kullerten hinunter bis in die Dorfmitte. Dort lagen sie nun. Die Zitronen waren eigentlich für eine Zitronatfabrik in der Nähe bestimmt. Es war so kalt, dass jeder wusste, dass die Zitronen gefrieren würden. Also entschied das Unternehmen, die Zitronen unter den Dorfbewohnern aufzuteilen. Unter der Bedingung, dass diese etwas aus den Früchten zubereiteten. Ein Wettbewerb also. Der Sieger sollte eine Reise nach Neapel gewinnen.
