Es war vier Uhr nachmittags. Professor Caprese war zum Kaffee im Kochlabor eingeladen. Ich hatte einen kleinen Zitronenkuchen aus Vollkorn-Dinkelmehl mit Mascarponecrème gebacken. Normalerweise machte sich der Professor über Vollkornprodukte lustig. Er zog mich gerne damit auf. »Ha – stellen Sie sich Sfogiatelle mit Vollkornteig vor oder Cantuccini.« Heute sprachen wir aber kaum was. Schauten aus dem Fenster. Draußen wirbelten Blätter auf der Straße herum.
Luigi trat auf die Straße. Er hatte einen Besen in der Hand und versuchte das Laub zu einem großen Haufen zusammenzukehren, was ihm aber nur mäßig gelang. Merkwürdig, der kleine Roboter hatte einen Wollschal um.
»Luigi trägt einen Wollschal?« Ich schaute Caprese fragend an. Der zuckte nur mit den Schultern.
»Vielleicht noch ein Stück Zitronenkuchen?« Er nickte, lächelte und schüttelte dabei den Kopf.
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Möhrenkuchen mit Möhrenkrokant
»Die ersten Bundmöhrchen sind besonders zart. Sie stammen aus dem Treibhaus. Man muss sie nicht schälen – nur bürsten und waschen. Ihr Grün kann man auch essen. Aber dazu später. Kommen wir nun zu den Wasch- und den Lagermöhren.«
Herr Josele betätigte den Knopf an der Seite des Diaprojektors und gab gleichzeitig dem Dia-Schlitten einen leichten Schubs. Das Gerät stammte aus den 70ern. Er hatte es auf einem Flohmarkt erstanden und war fasziniert. Jede Überredung zu einem komfortableren, tragbaren Computer war zwecklos. »Das Licht. Ich kann die Dias gegen das Licht halten. Die Motive sehen jedes Mal anders aus.«
Er war etwas aufgeregt. Wir hatten überall Zettel ausgehängt und viele waren gekommen. Das Kochlabor war gut besucht. Herr Joseles Vorträge waren legendär. Über den Dynamo, die erste U-Bahn, das unglaubliche Paris oder wie Ameisen miteinander kommunizieren – es war immer spannend, die Fotos grandios. Ich hatte, zum Anlass passend, Möhrenkuchen gebacken. Als besondere Überraschung gab es Möhrenkrokant – ein Experiment der letzten Tage.
Herr Josele hob und senkte die Stimme. Der Dia-Schlitten knarzte. Kurze Dunkelheit. Ein Querschnitt durch eine violette Möhre – der Ur-Möhre. Raunen.
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Mini-Käsekuchen Pythagoras für Studenten – einfach selber backen mit einer Tasse
Liebe Studenten! Ihr habt es nicht leicht. Deshalb braucht ihr fürs Lernen und auch sonst einen guten Käsekuchen. Herr Grün hat sich einen Mini-Käsekuchen ausgedacht, bei dem man ganz wenig Zutaten braucht. Sicherlich habt ihr alles zu Hause – bis vielleicht auf den Quark und die Sahne. Wer wohnt denn noch im Haus? Vielleicht könnt ihr jemanden fragen »Ach, Herr Meier, das ist ja super, dass Sie Quark dahaben. Ach, und Sahne haben Sie auch. Das ist ja großartig. Ich bringen Ihnen auch garantiert alles zurück.« Ja – das darf man als Student. Für den lütten Käsekuchen braucht ihr noch nicht einmal eine Form – nur eine Tasse. Habt ihr Lust? Dann erfahrt ihr heute alles über den Käsekuchen Pythagoras. Folgt mir in mein Kochlabor. Die Vorlesung kann beginnen.
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