
Gyrosburger mit Cheddar, Salat und selbst gebackenen Burger-Brötchen
Sonniges Februarwetter in Hamburg. Die Sonnenstrahlen blitzelten im Kochlabor herum und der Professor betrachtete die knuffigen und ziemlich großen Burger-Brötchen mit ihren Körnern.
»Die sind ziemlich groß. Das mag ich«, meinte er eher zu sich selbst. Dann wandte er sich der Gyros-Pfanne zu. »Und das Gyros ist wirklich aus Selleriestreifen?«
Ich nickte.
Er probierte.
Mir war nicht klar, wie er dieses Gericht einschätzen würde. Aber er war meistens sehr offen. Mochte, wenn es etwas verspielt, aber dennoch nicht künstlich, war.
Später am Tisch mochte er das Zusammenspiel der Zutaten. Die großen knackigen Körner-Brötchen. Die Frische des Salats. Die würzige Mischung aus gerösteten Selleriestreifen, Paprikastücken, aus Zwiebeln und den Gewürzen – Knoblauch, Zimt und Oregano.
Eigentlich sprachen wir an dem Tag nicht nicht viel.
Die frische Luft wehte herein. Die Espressokanne gurgelte und zischte.
Ich hatte den italienischen Orangen-Nusskuchen gebacken.
…

An Silvester sind die Vorstellungen sehr unterschiedlich, was die Wahl der Gerichte betrifft. Im Kochlabor gibt es ja eine Silvestersuppe (ich hatte sie vor einigen Tagen vorgestellt). Aber immer gibt es auch belegte Baguettestücke. Oder ‘Schnittscha’ – wie man im Saarland sagt. Wahrscheinlich heißen sie überall anders.